Aus DTF
QUELLE: YILDIRIM TÜRKER (RADIKAL)
(Zusammenfassende Übersetzung vom DTF)
| Datum
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071001
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| Sprache
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Deutsch
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Im Oktober 2000 begannen 865 Gefangene in 18 Gefängnissen einen Hungerstreik gegen die F-Typ Gefängnisse. Am 20. November wurde der Hungerstreik zu Todesfasten erklärt. Die Operation in den Gefängnissen vom 19. Dezember 2000 führte zu 32 Todesopfern. In den darauf folgenden 7 Jahren verloren 122 Menschen durch das Todesfasten, bei Aktionen und Interventionen im Zusammenhang mit Protesten gegen die Isolation in den Gefängnissen ihr Leben.
Am 5. April 2006 begann der Anwalt Behic Asci das Todesfasten, bis endlich am 22. Januar 2007 der Justizminister einen neuen Erlass verkündete. Dem Erlass zufolge sollte es keine Isolation mehr geben und die Gefangenen sollten an gemeinsamen Aktivitäten teilnehmen und sich (für 10 Stunden in der Woche) unterhalten können. Asci und zwei andere Personen im Todesfasten unterbrachen ihre Aktion.
Wie ist die Situation jetzt?
In Edirne, Tekirdag 2, Kandira 2, Sincan 1 und 2 wird der Erlass immer noch nicht angewandt.
Im Gefängnis 1 in Tekirdag hat gerade die Umsetzung des Erlasses eingesetzt. In Kiriklar wurden Gespräche am Anfang unter Hinweis auf Disziplinarstrafen verweigert. Das Problem ist inzwischen beigelegt.
In Kandira wurde entgegen dem Erlass die wöchentliche Zeit auf 4 Stunden festgesetzt.
In Bolu werden öfter Verbote zum Benutzen der Sporthalle und der Bücherei erlassen, so dass dann keine Gespräche stattfinden können.